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Samba, Sonne, Meer: Brasilien Teil 2

Auf gehts, auf die letzten Kilometer Brasilien!
Von Fortaleza bis Salvador, läppische 1500 km (oder mehr) an der Ostküste entlang.

Für unseren Brasilien-Trip haben wir uns mit Manon noch Verstärkung mit an Board geholt – dem ein oder anderen ist die „fremde“ Europäerin auf den Bildern vielleicht aufgefallen. 🙂

Da wir nicht mehr so viele Tage übrig hatten, konnten wir nicht so viele Strände und Orte besuchen. Aber immerhin ein paar wunderschöne.

Zur Einstimmung aber erstmal ein typischer Stadtstrand (hier Fortaleza):

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Und so sieht es in kleineren Dörfern aus, mit Baracas die auf Stelzen in den Strand gebaut sind. Das ist für den gemütlichen Gast sehr angenehm, wenn er das Wellenrauschen unter seinen Füßen hat und genüsslich speisen kann. Nimmt leider etwas Atmosphäre…

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Beachtlich: das Segelboot Marke Eigenbau. Schwimmt tatsächlich, und die Wellen waren ziemlich groß.

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Der dazugehörige Strand Morro Branco, mit Sand in vielen Farben. In Australien hieß das dann Rainbow Beach und war eine große Attraktion. In Brasilien gibt es wahrscheinlich zu viele schöne Strände.

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…Alles Sand, keine Steine!

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Unser nächster Stadtstopp war in Recife/Olinda. Recife ist sowas wie die hässliche große Schwester von Olinda – wenig Sehenswertes, die Stadt macht einen armen Eindruck.
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Leider sind auch viele Gebäude mehr schlecht als recht erhalten.
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Interessant waren dann auch eher noch die riesigen alten Fabrikhallen in der Stadt, die zu Parkplätzen umfunktioniert wurden.
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Olinda hat es dagegen geschafft, sich seinen Charme zu bewahren.
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Trotz Regenwetter war es ein netter Ausflug von Recife ins benachbarte Olinda.

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Viele hübsche alte VWs fahren noch durch Brasilien und Peru, bevorzugt Käfer und alte VW-Busse.
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Auch in Olinda ist nicht alles Gold was glänzt. 🙂
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Nachmittags haben wir uns dann auf die nächste Etappe Richtung Salvador, nach Maceio gemacht. Nette Stadt, gesehen haben wir aber nicht viel. Nur fast hätten wir den Bus ab Recife verpasst, da in Olinda einfach kein Bus kommen wollte, der uns zurück nach Recife bringt. Mit dem Taxi sind wir dann zum Busbahnhof geflitzt, der unnötigerweise weit außerhalb der Stadt ist. 5 min vor Abfahrt waren wir dann am Ticketschalter. Netterweise haben uns die Leute vorgelassen und der Ticketverkäufer hat dem Busfahrer bescheid gegeben. Fernbusse waren in Brasilien so ziemlich die einzigen, die mit deutscher Pünktlichkeit abgefahren sind. Pünktlich 5 Minuten nach der Abfahrtszeit saßen wir mit Gepäck im Bus, und los ging es weiter Richtung Süden.

Nach einer weiteren langen Busfahrt sind wir in Salvador angekommen. Dort haben wir für ein langes Wochenende nochmal Fabio und Ludmila getroffen und einen Ausflug nach Praia do Forte unternommen – ein kleines bei Brasilianern beliebtes Urlaubsdorf am Meer.

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… Mit kleinen Pools im Meer…
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Und schönen Stränden…
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Natürlich auch schönen Sonnenuntergängen…
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Einzig die Auffangstation für Schildkröten hat nicht so ganz ins Bild gepasst. Etwas viel Show mit einem Rochen und kleinen Haien, die von Besuchern berührt werden konnten, passten nicht ganz zu der Idee, den Schildkröten wieder auf die Beine zu helfen.
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Ab und zu gab es auch Besuch von ein paar frechen Affen, die versucht haben, unsere Früchte zu stehlen.
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Salvador war auch einen Besuch wert, mit einer netten Altstadt, viel Samba und leckerem Essen.
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Das Fischerhaus der noch verbliebenen Fischer in Salvador.
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Durch die afrikanischen Einflüsse (Sklaven, die die Portugiesen brachten) hat die Region Bahia viele interessante Kultureinflüsse, die sich u.a. beim Essen, Musik, Kleidung bemerkbar machen. Und ab und an riecht es auch nach dendê-Öl (eine Art Kokosnussöl).

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Zaungäste von außen bei einer Samba-Party mit Livemusik. War leider total überfüllt…
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Natürlich gibt es auch viele sehr prunkvolle Kirchen:
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Bildunterschrift: „Man muss beginnen.“
So ist es. 🙂

Und nicht zu vergessen, Salvadors vermutlich berühmteste Kirche, Igreja de Nosso Senhor do Bonfim („gutes Ende“):
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Menschen pilgern hier her um Wünsche zu äussern, in dem sie Bänder (fitas) an den Zaun knüpfen.

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Oder auch um Bilder, Geschichten und andere Dinge zu bringen (Körperteile, weil es oft um Heilung nach Unfällen geht).

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Salvador war leider schon unsere letzte Station in Brasilien. Uns hat es sehr gut gefallen, wir haben uns über die vielen netten Leute gefreut.
Leider ist Brasilien auch einfach riesig und wir konnten nur einen winzigen Teil sehen; d.h. wir müssen auf jeden Fall wieder kommen. 🙂
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Inzwischen steht auch Weihnachten vor der Tür, wobei das bei so viel Sonne und warmen bis heißen Temperaturen in Kolumbien fast nicht auffällt. Da helfen auch die vereinzelten Weihnachtsbäume wenig…
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Lasst euch den Glühwein schmecken. 🙂

Ein Kommentar zu “Samba, Sonne, Meer: Brasilien Teil 2