World Watching

Chile – keine halben Sachen?

…für Chile gibts erstmal nur halbe Sachen. Leider ist die erste Hälfte der Bilder bereits auf einem USB Stick gelandet. Wird nachgeliefert. Irgendwann. 🙂

Inzwischen sind wir über Brasilien in Peru gelandet, kurz vor den Inka-Stätten um Machu Picchu.
Aber zurück zu Chile: Ziemlich genau zwei Monate ist es her, dass wir in Santiago gelandet sind. Es wird also Zeit, ein paar Worte darüber zu schreiben.
Chile ist auch ein wenig „halbe Sache“, weil wir das Land mit gemischten Eindrücken verlassen haben.

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Manchmal braucht es in Chile einen kleinen Hinweis….

In Santiago hatten wir einen super Start, aber oft (nicht immer!) fanden wir es schwierig, Infos zur Umgebung und Aktivitäten zu bekommen… Und das lag sicher nicht nur am holprigen Spanisch. 🙂

Ursprünglich wollten wir tief in den Süden, aber aufgrund der extremen Kälte haben uns viele davon abgeraten und so sind wir eben gen Norden gereist.

(Platzhalter für ein paar Bilder, wenn sie wieder verfügbar sind…)

So sind wir schließlich im superturistischen San Pedro in der Atacama-Wüste gelandet. Diese Wüste ist tatsächlich staubtrocken, da macht das Atmen fast keinen Spaß mehr.

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(Nach fast 3 Monaten wirds auch mal wieder Zeit für den Frisör.)

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Immerhin gibt es einige lustige Steinfiguren mit Salzguss und Mondlandschaften zu bewundern, im Valle de la Luna (Mond-Tal).

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Der versprochen spektakuläre Sonnenuntergang war so lala. Die Farbeffekte des Sonnenuntergangs lassen sich besser mit Fotofiltern sichtbar machen als sie in der Realität waren. 🙂

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Ein Highlight war das nächtliche Sterne Schauen in einem Observatorium. Der amerikanisch-argentinische Astronom war ein Highlight für sich, dazu gab es noch neue Galaxien zu sehen, die bisher noch nicht sichtbar waren (und angeblich war es auch der letzte mögliche Tag).

Und so sieht es aus, wenn man mit dem Bus durch einen Sandsturm fährt:

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Tolle Landschaften, aber da es uns zu trocken war, sind wir wieder näher ans Wasser.

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Was alles nicht so einfach war, da wir einfach nicht mit dem chilenischen Nationalfeiertag (18. September) gerechnet hatten und dass die ganze Nation schon Tage vorher durchs Land unterwegs ist. Es war unglaublich schwierig, Plätze in Reisebussen zu bekommen.

So sind wir in Caldera gelandet, einer kleinen Stadt am Meer.
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Sonntagskleidung für den Nationalfeiertag:

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Was in Caldera an dem Abend sonst noch passiert ist, steht hier: Erdbeben in Chile

Nachdem aber glücklicherweise nichts Schlimmes passiert ist, konnten wir nachts mit 3h Verspätung weiterfahren – nicht so ungewöhnlich, obwohl die Busse alle sehr gut waren.

Wir haben uns dann noch ein obligatorisches Weintal besucht und ein paar Berge mehr erklommen, wovon es in Chile nie genug geben kann. Diesem „winzigen“ Streifen Land, mehr Alpen als Holland. 🙂

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Zum Abschluss haben wir noch in Nunoa, einem Stadtteil Santiagos, mit den Leuten auf der Kirmes gefeiert.
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Sehr angenehm ist, dass Sonntags viele zentrale Straßen für den Autoverkehr gesperrt und für Radfahrer, Jogger, Fußgänger,…. reserviert sind. Das ist uns auch in Brasilien und Peru schon begegnet.

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Und Glück mit dem Wetter hatten wir auch, die Nebel/Smogwolken haben sich etwas gelichtet und so hatten wir eine  ganz gute Sicht auf die Stadt.
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Die obligatorische Statue die über der Stadt tront, darf in den Metropolen Südamerikas natürlich nicht fehlen:
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Einen schönen Abschluss hatten wir mit dem Ausflug nach Valparaíso, eine Stadt am Hang (wie so viele Städte in Chile) – unten schmutzig und hässlich, oben schmuck und nett.

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Der Hund ist echt!

Mit diesen „Aufzügen“ kommt man an den verschiedensten Stellen von unten nach oben, ohne sich den Hang hinauf quälen zu müssen:

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Oder manchmal auch nicht:
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Die Stadt ist immerhin UNESCO Weltkulturerbe. Heißt das, dass dann nichts mehr gemacht werden darf? :/

Bleibt noch ein Rätsel: Wie kommt dieses Fahrzeug nach Chile?

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Etwas merkwürdig ist auch der Baustil: an manchen Stellen, oft mitten im Nirgendwo, stehen eine Art von Reihenhaussiedlung…

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Und was nie fehlen darf in Chile: Ein Zaun. Egal ob Haus, Feld oder sonst etwas…

Genug mit Merkwürdigkeiten. ☺
Bis zum nächsten Mal, dann mit Brasilien. Und hoffentlich bald. 🙂

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