Fiji Time! Bula und Hallo von den Fijis. Unter Palmen, in der Hängematte, Blick aufs klare, türkis-grüne Meer. Was kann es besseres geben. 🙂
Aber nochmal ein paar tausend Kilometer und viele Tage zurück nach Australien…
Nach Magnetic Island ging unsere Route weiter Richtung Süden bis Sydney, immer weiter Richtung kältere Nächte und kürzere Tage, tief in den Australischen Winter. Also schöne Sonnentage um die 20°C, sehr kalte Nächte um 5°C im Campervan. Glücklicherweise ohne Schnee, ohne Minusgrade, ohne Erfrierungen. 🙂
Viele viele schöne Strände haben uns eingeladen, hier eine kleine Auswahl (und auf den Fijis gehts gleich so weiter, aber dazu ein anderes Mal):
„Mehl“ am Strand: die Withsunday Islands.
Herausragend schöne Strände, feinster Sand der etwa so knirscht wie wenn man über Mehl läuft und kristallklares Wasser.
Auf jeden Fall absolut sehenswert, aber das denken sich leider auch tausende andere – von daher ist schon fast zu viel los für diesen schönen Ort…
Am Cape Gloucester gehen sogar die Kängurus am Strand spazieren.
Und irgendwo im nirgendwo, auch sehr sehenswert.
Zwei Dinge gibt es an der Ostküste auf jeden Fall genug, und meistens sauber und gepflegt: öffentliche Toiletten und Picknick-Plätze mit BBQ. Sehr toll!
Historischer Ort, in Town of 1770 (weniger Originell der Ortsname) – die Entdeckung Australiens.
Teile der Küste sind zu gepflastert mit Zuckerrohr und entsprechenden Zuckerfabriken.
Wobei in manchen auch noch andere Nahrungsmittel hergestellt werden…
Natürlich auch noch wichtig: ein Besuch auf Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt. Wobei ich bei Sandinsel auch an jede Menge Sand gedacht habe – sieht aber ganz anders aus. Ein kleiner Teil ist mit Regenwald bewachsen, und ansonsten ist die Insel außer an den Stränden auch sehr grün. Faszinierend wo Pflanzen überall wachsen können.
Wir haben eine Tagestour in einem Jeep unternommen, unser Campervan wäre gerade mal von der Fähre runter gekommen, aber nicht viel weiter. Die Straßen sind alle – erstaunlicherweise – aus Sand. 🙂 Zum Beispiel der Highway am Strand:
Champagner Pools (wenn die Wellen rüber schwappen kann man in gut gekühltem „Champagner“ baden):
Lake Mckenzie, einer von unzähligen Süßwasserseen auf der Insel.
Rainbow Beach. Das ist kein Fels, sondern tatsächlich Sand in unterschiedlichsten Farben, von weiß über gelb und rot bis Schwarz.
Tatsächlich verstecken sich die Koalas sehr gut bei tagelangen Mittagschläfen:
Irgendwann sind die Highways besser geworden, dann sogar zweispurig ausgebaut, dann kam noch ganz viel Verkehr dazu, und schon waren wir in Brisbane.
Brisbane hat wohl das teuerste Nahverkehrssystem – zumindest für Touris, Stuttgart ist dagegen fast ein Schnäppchen. (Und Sydney die unfreundlichsten Busfahrer.) Dafür haben die Busse auch eigene Straßen und Tunnels.
Gefühlt im Spielzeugland mitten in der Stadt:
Von außen einfach eine Kirche:
Aber mit Spielplatz für Kinder. 🙂
Touristisch hat Brisbane nicht so viel zu bieten, dafür scheint es aber eine sehr lebenswerte Stadt zu sein. Mit eigenem schönen Fluss, riesiger Badelandschaft die in den Park integriert ist… Also viel Aufenthaltsqualität mitten in der Stadt.
Und auch jede Menge kostenloser Veranstaltungen, wie z.B. ein Tanzkurs…
Die Stadt hat uns bei unserem kurzen Stopp schon gut gefallen. Allerdings sind auch die meisten Leute deutlich geschäftiger als weiter nördlich – Großstadt eben.
Mutig haben wir uns bis an die Klippen gewagt. 🙂
Und den brennenden Himmel bestaunt.
Je südlicher, desto kälter, desto mehr Surfer. Und desto mehr Leuchttürme. Keine Ahnung ob es da eine Korrelation gibt.
Wer nicht so viel Bargeld im Geldbeutel mitnehmen möchte, bringt einfach seinen ATM mit:
Zur Abwechslung noch ein paar lose Bilder…
In diesem Wald waren Schwärme von diesen Schmetterlingen. Unglaublich.
Kängurus überall- am Strand, im Wald, auf dem Campingplatz. Leider auch immer wieder viele tote Kängurus entlang der Highways. Die Bilder lassen wir besser wo sie sind…
Nach vielen Campingplätzen, Stränden, hunderttausenden Kilometern auf der Straße mussten wir unseren liebgewonnenen Campervan in Sydney abgeben.
Mehr von Sydney und den Fijis dann in der nächsten Folge am… Naja, Fiji Time eben…:-)
Dafür noch ein Bild vom Bondi Beach in Sydney:
Vinaka.
(Für mehr Fijianisch hat es leider bisher nicht gereicht.)








































Das sieht ja alles toll aus. Die Seenlandschaft um Senftenberg hat auch was, fast so tolle Strände wie bei euch. Gestern war unser letzter Radltag, die ganze Zeit super Wetter. Jetzt fahren wir im Regen nach Hause. Weiterhin euch gute Reise.
Wow, schicke Bilder! Weiterhin viel Spaß beim Reisen
…der Neid wird immer groesser 😉
Chile Tipps kommen von Johannes – stay cool,
Ulli 🙂